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Inkmasters Stendal

 

Die Tattoo - und Piercingstudios „Inkmasters“ & „Freie Manufaktur“ informieren:

„Alle Studios müssen sich unseren neuen Standards anpassen“

STENDAL (eb). Professionelles künstlerisches Arbeiten sind Grundvorrausetzungen für jedes Studio aber absolute Sauberkeit und aseptische  Arbeitsbedingungen müssen beim Tätowieren und Piercen an erster Stelle stehen. Schließlich handelt es sich hierbei um Eingriffe in den Körper. „In vielen Studios herrscht ein bedenklicher Zustand“, erklären Totto Jeratsch, Inhaber des Tattoo-Studios  „Freie Manufaktur“ in Hamburg, und Magnus Urban, Inhaber des Tattoo-Studio’s „INKMASTERS“ in Stendal. Vor allem in denen, die mit Tattoos oder Piercings die "schnelle Mark" machen wollen. Alkohol, Drogen und Haustiere haben in professionellen Studio`s nichts zu suchen!
Wem Billig-Piercings & Billigtattoos wichtiger sind als seine Gesundheit und künstlerische Arbeit dem kann man nur auf den Weg geben, mal darüber nachzudenken wie gefährlich und unüberlegt sein Verhalten ist. Leider gibt es Studios die mit besonders günstigen Angeboten Kunden versuchen zu locken. Immer wieder kommen Kunden enttäuscht zu INKMASTERS mit der Frage: „bitte könnt ihr das noch retten???“ Bei INKMASTERS gibt es trotz qualitativ hochwertiger Arbeiten im Tattoo - & Piercingbereich keine Wucherpreise wie in einigen anderen Studios. Bei INKMASTERS merkt man noch die Freude an der Arbeit.
„Privat-Tätowierer und Schmuddelstudios zu besuchen, um sich dort unter die Nadel zu legen ist wie russisches Roulette! AIDS, Hepatitis und/oder böse Entzündungen mit langen Heilungszeiten sind nur einige der Gefahren.“ warnt Magnus. Seit Jahren setzen sich Totto und Magnus dafür ein, die Standards in Sachen Hygiene in den Studios zu erhöhen. „Hygienische Bedingungen sind das A und O in diesem Job“. Wir fordern Qualifikationen, ohne diese nicht gepierct und tätowiert werden darf. Neben entsprechend klassifizierten neuen Gerätschaften, die zur Sterilisation der beim Tätowieren oder Piercen eingesetzten Instrumente benutzt werden, sollte auch das Personal der Studios geschult und gegen ansteckende Krankheiten regelmäßig geimpft sein. Daher wurde in Zusammenarbeit  mit der Deutschen Gesellschaft für Sterilgutversorgung e.V. (DGSV e.V.) und der OPAL Service GmbH ein Lehrplan entwickelt. Primeres Ziel ist die Schaffung eines einheitlichen Qualitätsstandards für die Hygieneprozesse  in der Sterilgutversorgung. Im Rahmen dieses neuen Lehrgangs werden Kenntnisse vermittelt, die  von der Medizinprodukthebetreiberverordnung  in Verbindung mit der Richtlinie des Robert-Koch-Instituts und des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte zu den „Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten“ gefordert werden. Die Ausbildung mit Abschlussprüfung wird nach den Vorgaben der DGSV durchgeführt und berücksichtigt die spezielle Situation in den Tattoo - & Piercing-Studios. Lehrgangsziel ist die Erlangung des Zertifikates der DGSV über die Kenntnisse und Fähigkeiten für das richtige Aufbereiten und die Instandhaltung von Instrumenten  im Bereich Tattoo und Piercing. Der erworbene Sachkenntnisnachweis gilt bundesweit.
Bei Bedarf gibt Magnus Urban, „INKMASTERS“ Stendal, gerne Informationslektüre und Schulungstermine an Kollegen bzw. an andere Studios weiter.
Selbstverständlich werden Kunden bei Interesse auch jederzeit professionell beraten und bedient. Das ist ein wirklicher Meilenstein für das Tätowieren und Piercen“, sagt Magnus Urban, Studio „INKMASTERS“, der den ersten Lehrgang dieser Art in Hamburg besucht hat. Wie wichtig das ganze Thema ist zeigt auch, dass Altgediente Tätowierer bekannter Studios aus den alten Bundesländern auf der Schulbank in Hamburg zu finden waren. „Diesem hygienischen Standard kann sich bald kein Studio mehr entziehen“, ist sich Magnus Urban sicher. Neuinvestitionen (ca. 8500,- € pro Studio) welche unseren Kunden Sicherheit und Gesundheit gewährleisten, sollten eine Selbstverständlichkeit und keine Ausnahme sein.  Das sieht auch Totto so: „Die Studios müssen sich anpassen.“ Geplant ist, die Lehrgänge bundesweit durchzuführen. Krankheiten wie AIDS oder Hepatitis sind auf dem Vormarsch. In Deutschland gibt es 4.500 bis 5.000 Tattoo-Studios. Rund  zwei Millionen Kunden vertrauen sich Piercern und Tätowierern an. Genau das sollte man auch können! Und nur wenn die Hygienekette eingehalten wird, können sich Kunden und Tätowierer oder Piercer vor der Übertragung von gefährlichen Krankheiten schützen. Und: Die korrekte und sichtbare Einhaltung dieser Hygieneregeln fördert das Vertrauen der Kundschaft. Genau das sollte man auch können! INKMASTERS und fünf weitere bekannte Studios sind die ersten die diese Zertifizierung erlangt haben. Kunden sollten bei jedem Studio-Besuch in Zukunft immer auf diese Zertifikate achten wenn sie ein Tattoo & Piercingstudio besuchen.  Aber eines ist Totto und Magnus noch ganz besonders wichtig: „Hygiene und Qualitätsmanegement ist zwar das oberste Gebot, aber die Kunst des Tätowierens an sich ist nicht weniger von Bedeutung.“   Die Instrumente werden nach der Benutzung in ein Ultraschallbad abgeworfen. Dort werden sie desinfizierend gereinigt. Anschließend mit einer Druckpistole mit entionisiertem Wasser unter Hochdruck gereinigt. Nach dem trocknen und der Endkontrolle werden die Instrumente in spezielle Sterilisationsverpackungen versiegelt und dem Sterilisationsvorgang im Sterilisationsgerät mit fraktioniertem Vakuum aufbereitet - sterilisiert. Die einzelnen Sterilisationschargen werden nach Überprüfungen von Geräteparametern und Chemoindikatoren durch zeichnen frei gegeben.

 

veröffentlicht am 27.06.2007 im Preussenspiegel / Region Rathenow
veröffentlicht am 03.06.2007 in Sonntagsnachrichten/ Altmark (Text bearbeitet)

 

 

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